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010 Ukraine und Identitätstrance

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Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich beschlossen, eine Vorzeiten-Episode zu den Geschichten der Ukraine aufzunehmen. Der Entschluss steht nach wie vor und hier gibt es ein erstes Ergebnis. Was folgt, entnehmt ihr der Aufnahme.

Das Intro stammt von Conor Nutt

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009 Legendäre Geschichte

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Nach einem Jahr Überblick komme ich zur eigentlichen Idee dieses Podcasts – zu den Geschichten. In dieser Folge schaue ich mir an, welche Funktionen Geschichten übernehmen und warum sie zu dem werden, was wir allgemein Geschichte nennen. Dabei komme ich nicht an roten Fäden vorbei und auch nicht an unterschiedlichen Zeitkonstruktionen.

Vor dieser Folge habe ich folgende Bücher gelesen:

Der Ursprung der Geschichte*

Duft der Zeit*

vita activa*

und ich gehe davon aus, dass sich die Lektüre entsprechend niedergeschlagen hat.

An dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank für eure Aufmerksamkeit(en)!

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008 Metalle

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Dies soll die letzte Überblicksfolge sein und ich versuche hier, einmal durch die Metall-Zeiten zu gehen. Was sind eigentlich die Kupfer-, Bronze- und Eisenzeit und warum haben wir uns dazu entschlossen, Zeiträume so zu benennen. Innerhalb der Folge greife ich auf die letzte Episode zurück, in der mit Çatalhöyük bereits auf Kupferobjekte eingegangen wird.

Für die Kupferzeit habe ich auch noch einmal einen kurzen Überblick zu Gesellschaft, Haus und Dorfeinheiten hinzugefügt. Dabei verweise ich auf diese Folge des Angegraben-Podcasts, in der es um Bestattungen geht.

Für die These, Kupfer/Erz=Macht geht es hier lang.

Eindrucksvolle Beispiele für die Bronzezeit gibt es eine ganze Menge, leider nicht frei verfügbar im Netz. Daher hier nur eine kleine Auswahl. Ich erwähne den Sonnenwagen von Trundholm:

Sonnenwagen von Trundholm (Bild von Malene Thyssen)

Sonnenwagen von Trundholm
(Bild von Malene Thyssen)

In Hinblick auf Macht und Prestigeobjekt verweise ich auf die so genannten Vollgriffdolche. Die sehen in etwa so aus:

Vollgriffdolche (Bild von Rama)

Vollgriffdolche
(Bild von Rama)

Sehr bekannt ist selbstverständlich auch die Himmelsscheibe von Nebra:

Die Himmelsscheibe von Nebra (Foto: Dbachmann)

Die Himmelsscheibe von Nebra
(Foto: Dbachmann)

Mit Blick auf die Mythologie der Metalle komme ich auf Hephaistos zu sprechen. Mehr zu dieser Figur gibt es hier im TrojaAlert.

Habt vielen Dank für eure Rückmeldungen, Flattr-Klicks und Aufmerksamkeit!

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007 Gravierend, aber keine Revolution

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Ein kurzer Rückblick: Vor ca. 10.000 Jahren ändert sich das Leben unserer Vorfahren gewaltig. Ausgelöst durch klimatische Veränderungen sind unsere Vorfahren gezwungen, sich etwas einfallen zu lassen. Die großen Tierherden wandern ab, die Welt verändert sich und es braucht 2000 Jahre, bis sich der Mensch auf diese Änderungen einstellen kann – zumindest in unseren Breitengraden.

Es gibt auch Regionen, in denen die klimatischen Verhältnisse sich nicht so gravierend verändert haben und aus diesen Regionen kommt die große Neuerung in Form des Pflanzenanbaus. Statt der »aneignenden« steht nach und nach eine »produzierende« Wirtschaftsweise im Vordergrund. Diesem Wandel wird mit dem Beginn einer neuen Zeit Rechnung getragen: wir sind jetzt in der Jungsteinzeit / im Neolithikum.

Da ich mich mit den Namen schwergetan hätte, schreibe ich sie hier mit auf. Ich spreche von den Veränderungen in Anatolien um 7000 v.u.Z. Beispielhaft seien hier die Siedlungen Çayönü und Çatalhöyük genannt.

Frauenstatuette aus Çatalhöyük

Frauenstatuette aus Çatalhöyük
Autor Roweromaniak

 

Ein Innenraum aus der Siedlung Çatalhöyük

Ein Innenraum aus der Siedlung Çatalhöyük
Autor Stipich Béla

Die berühmten Mauern von Jericho und der Turm (ca. 8,50 Meter hoch)

Der Turm von Jericho

Der Turm von Jericho

Die vorangegangenen Bilder stammen aus der Wikipedia. Gerne hätte ich auch ein Bild für den Schädelkult direkt mit eingebunden. Leider stellt sich hier die Frage nach den Bildrechten. Daher hier nur ein Link zum Bild.

Um das Jahr 8000 v. u. Z. gibt es bereits Siedlungen, mit mehr als 10.000 Einwohnern. Beispiele hierfür sind Abu Hureira und  Ain Ghazal.

Der Tempel südlich von Bukarest wurde in Căscioarele gefunden.

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