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002 Geschichte beginnt

… mit den ersten Menschen. Warum ich an diesem Punkt mit meinem Podcast beginne, wie die ersten Entwicklungsstufen aussehen und was das mit Kafka zu tun hat, könnt ihr in der ersten richtigen Folge hören.

Falls ihr das Bedürfnis habt, euch noch einmal die wesentlichen Merkmale der Australopithecinen, des Homo habilis und/oder des Homo erectus anzusehen, dann seien euch die entsprechenden Links empfohlen. Selbstverständlich gibt es auch zusätzliche Ausführungen zu Linné, zu Lamarck und auch zu Darwin.

Über Rückmeldungen, Kritik und Anregungen würde ich mich sehr freuen.

15 Kommentare

  1. Hui Whow, was für eine Eröffnungssendung! Mir gefällt vor allem, dass die Inhalte schön gradlinig waren, man bekommt den Eindruck, dass du dich gut vorbereitet hast und beim Einsprechen auch daran gehalten hast. Das macht es leicht, dem Themenbogen zu folgen und erzeugt am Ende ein schönes, rundes Bild. Ich freu mich schon auf die nächsten Ausgaben.

    Lg, Peter

    • horay
      horay

      Hallo Peter,

      vielen Dank für das Lob! Es freut mich, dass dir die erste Folge gefallen hat. Ich freue mich tatsächlich auch sehr darauf, hier bald weiter zu machen.

  2. Hallo Stephanie,
    ganz toller Start, alle Achtung. So einen Podcast hat wirklich noch gefehlt. Ich habe gerade auf einer langen Autofahrt die erste Folge gehört und die hat mir sehr gut gefallen. Sehr strukturiert, sehr verständlich und eine sehr angenehme Stimme.
    Die These, dass mit dem aufrechten Gang die Orientierung einsetzt, habe ich zuvor noch nicht gehört. Ich denke aber das das nicht unbedingt ein menschlicher Zug ist, selbst Tiere haben diese und auch eine gewisse Raumwahrnehmung. Natürlich ist der Mensch der erste, der darüber bewusst reflektieren kann. Und beim aufrechten Gang ist natürlich auch wichtig, dass der (Vor) Mensch nun die Hände frei hat, um mit ihnen Werkzeug zu benutzen, Objekte, Nahrung und den Nachwuchs zu transportieren und (Jagd)Waffen zu benutzen.
    Weiter so! Freu mich auf die kommenden Folgen und werde in meinem eigenen Podcast ebenfalls Werbung für Dich machen.
    Schöne Grüße vom Buddler

    • horay
      horay

      Hallo Mirko,

      es freut mich, dass dir die erste Folge gefallen hat (mir hat ja tatsächlich auch ein Geschichtspodcast gefehlt) 😉 Du hast selbstverständlich Recht damit, dass der aufrechte Gang in erster Linie relevant für die weitere Entwicklung ist, weil die Hände dadurch frei werden. Die Theorie mit der einsetzenden Orientierung (bzw. der bewussten Orientierung) ist nicht von mir, aber ich finde sie sehr nachvollziehbar. Das hängt vermutlich damit zusammen, dass ich mich sonst eher mit Philosophie beschäftige und dort Orientierung eine große Rolle spielen kann.

      Ich freue mich auch auf die nächste Folge von dir!

      • Paul Hilbert

        Hast du denn da nähere Erläuterungen zu? Oder eine Quelle?
        Ich kann mir schwer vorstellen, dass Primaten die auf Bäume klettern können weniger Überblick bzw. Orientierungsbedarf haben. Also ich persönlich hab ein massiv gesteigertes Orientierungsgefühl wenn ich auf einen Baum kletter…

        • horay
          horay

          Für mich liegt der Punkt genau in der Änderung des Raumes. So wie du sagst, hast du ein massiv gesteigertes Orientierungsgefühl, wenn du deinen gewohnten Raum verlässt und zum Beispiel auf einen Baum kletterst. Die umgekehrte Richtung ist ganz genau so eine Raumänderung, durch die eine neue Verortung und Orientierung erforderlich wird.

          Zu dieser Thematik gibt es sehr spannende Überlegungen. Ich hatte in diesem Moment Merleau-Ponty im Hinterkopf.

          • Paul Hilbert

            Ui – den Herren werde ich mir mal zu Gemüte führen.
            Ach und was ich vergessen habe: Tolles Podcast-Konzept hast du da…

  3. Mir gefällt deine Art sehr und freue mich auf weitere Folgen. Habe ruhig mehr Mut zu Details, Abschweifungen und Informationstiefe. Wenn es nach mir geht, könntest Du auch gerne längere Folgen einsprechen. Vielen Dank für diesen Podcast.

  4. Ich bin nun auch endlich dazu gekommen die Folge zu hören. Man kann dir wirklich sehr gut folgen. Sehr schön!

    Eine kleine Anmerkung hätte ich aber: Beim Sprechen über Evolution ist es ja quasi üblich Kausalketten zu bilden, die nicht ganz richtig sind. So verfällst du auch teilweise (vermutlich der Einfachheit halber) einem “Weil sie X mussten, entwickelte sich Y auf diese Weise.” Das wäre eher das Modell von Lamarck, bei dem sich die Giraffe nach Nahrung streckt und ihr Hals sich dadurch verlängert. Das funktioniert so natürlich nicht.

    Es gibt Mutationen und Merkmale, die durch verschiedene Selektions-Prozesse erhalten oder ausgeprägt werden. Entscheidend ist, dass die Merkmale vorhanden sind, unabhängig davon, ob sie einen Nutzen haben. Evolution folgt keinem Ziel und keinem Nutzen, sie funktioniert hauptsächlich über Trial and Error. Was nicht schadet (oder Vorteile bringt) bleibt erhalten, was so sehr schadet, dass es seinen Träger tötet, wird verworfen. Deshalb haben einige Wale noch Beckenknochen. Sie nützen nichts, aber sie stören auch nicht weiter.

    Ich weiss, das ist Erbsenzählerei, aber an solchen Formulierungen können Weltbilder hängen 😉

    • horay
      horay

      Hallo Lars,

      hab’ Dank für deine “Erbsenzählerei” 😉 Selbstverständlich hast du Recht damit und ich hatte tatsächlich nicht vor, Lamarckismus oder ähnliche Weltbilder zu befördern. Ich werde mich bemühen, (auch nicht der Einfachheit halber) mich nicht in diesen Kausalketten zu verfangen.

  5. Stephen

    Hm… fängt die Geschichte der Architektur schon mit den Australopithecinen an?
    Ist mir so bei 00:13:00 durch den Kopf gerauscht…

    Wie dem auch sei, jedenfalls hab ich einen neuen Lieblingspodcast! Mach bitte weiter, gerne auch länger.
    Ich freu mich schon sehr auf die nächsten Folgen.

    Lg. Stephen

  6. Danke für diesen aufwändigen Versuch eines Geschichtspodcasts. Die erste (richtige) Folge hat mir schon mal gut gefallen. Allerdings wollte ich mal nach deinen Quellen bzw. deiner Literatur fragen. Es wäre supercool, wenn ich nachvollziehen könnte, auf welcher Grundlage die jeweilige Episode entstanden ist. Ich glaube, dass das auch deinen Anspruch mehr als nur die eine Geschichte erzählen zu wollen gerecht werden würde, weil sich deine Perspektive ja wahrscheinlich aus den von dir konsumierten Medien bildet. Nur so eine Idee und wirklich als konstruktive Kritik gemeint. 🙂

    P.S.: Auf “vorgedacht” und “utopia” freue ich mich übrigens auch schon…

    • horay
      horay

      Hallo Martin,

      hab vielen Dank für deinen Kommentar. Selbstverständlich setzt sich meine Perspektive aus der Literatur zusammen, die ich lese bzw. bisher gelesen habe. Bisher nutze ich aber tatsächlich Einführungswerke, die im Großen und Ganzen recht unspektakulär sind. Sobald ich die Einführungsfolgen hinter mir gelassen habe, werde ich aber gerne auf spezifische Literatur eingehen und diese auch benennen (entweder im Blog oder zum Teil auch direkt in den einzelnen Folgen).

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